Zwei Monate unterwegs im Kongo – ein Trip, den ich nie vergessen werde

0307IMG_8888web

Wenn ich Bekannten von meinen Reiseplänen erzählte, wusste eigentlich jeder irgendetwas zu berichten: “Die da unten sind zwar bettelarm, aber trotzdem mit sich und der Welt zufrieden”. Oder: “Wenn du denen fünf Kartoffeln gibst, essen die alle auf und wundern sich, warum sie am nächsten Tag immer noch Hunger haben”. Oder: ”Du bist ja lebensmüde, wenn du da deine falsche Bewegung machst, kriegst du sofort einen Gewehrlauf zwischen die Augen!”

Ich hab’s trotzdem getan. Zusammen mit meinem Reisepartner Lucien bin ich knapp zwei Monate durch das afrikanische Hinterland gestolpert, von Kinshasa bis in den Niederkongo, von Bandundu bis zum Schwarzwasser-See. Wir sind durch Schlamm gewatet. Wir haben Krokodilsfleisch gegessen, Beamte bestochen und die Savanne in Brand gesetzt. Wir haben vermählungswütigen Müttern und betrunkenen Polizisten die Stirn geboten, sind dafür aber vor einem Knödelrezept kapituliert. Und irgendwie haben wir es wieder lebend nach Deutschland geschafft. Davon will ich euch berichten.